Jahresauftakt 2017

Ortsverein

Zahlreiche Mitglieder und Freunde kamen zum Jahresauftakt 2017, unter ihnen als besonderer Gast die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte.

Die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk begrüßte die Anwesenden und wünschte ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. In ihrem Vortrag (Rede siehe unten) blickte sie zurück auf das abgelaufene Jahr,

hob dabei die intensive Arbeit der drei Ratsmitglieder hervor und bedauerte, dass die Anträge zum Ferienticket, zum Mehrgenerationen-Treffpunkt und zum Standort der neuen Kita von der Mehrheit des Rates abgelehnt wurden.

Elke Rybarczyk bedankte sich bei den Parteimitgliedern, die sich in den Vorstandssitzungen und bei den Aktivitäten beteiligt haben und überreichte stellvertretend für alle dem Kassierer Wolfgang Kadenbach ein Getränkegebinde.

Auf das neue Jahr geblickt, ein Superwahljahr für NRW, begrüßte sie die zwei Personalentscheidungen der SPD, die Nominierungen einmal die von Frank-Walter Steinmeier als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten und zum anderen die von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten der SPD. Diese Entscheidungen haben für frischen Wind in der SPD gesorgt.

Zum Geschehen in der Welt gab sie ihrer Sorge Ausdruck, dass Herren wie Trump, Putin, Erdogan und Assad für eine Weltordnung stehen, in der es nicht mehr um Tugenden und Werte geht, sondern nur um Macht und Machterhalt um jeden Preis.

Im Anschluss daran nahmen Ursula Schulte und Elke Rybarczyk die Ehrungen vor. Für langjährige treue Mitgliedschaft wurden mit Blumensträußen und Ehrenurkunden und unter dem Beifall der Anwesenden.geehrt: Für 30 Jahre Herbert Meyer, für 35 Jahre Klaus Rybarczyk, für 40 Jahre Renate Karpa (in Abwesenheit) und für 40 Jahre Elisabeth Lindenhahn.

 

 

Die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk wurde für ihre intensive Vorstandsarbeit mit einem Blumenstrauß beschenkt.

 

Der gemütliche Teil des Abends begann mit einem leckeren Essen und süffigen Getränken. Bis spät in den Abend wurden private wie politische Gespräche geführt.

 

Hier geht es zur Bildergalerie:

 

http://www.spdraesfeld.de/2017-bilder/

 

 

Begrüßungsrede der Ortsvereinsvorsitzenden Elke Rybarczyk

 

Liebe Gäste!

 

Ich begrüße Euch recht herzlich zu unserem diesjährigen Jahresauftakt und wünsche allen noch ein gutes, gesundes, erfolgreiches Jahr 2017! Ich freue mich sehr, wie viele von Euch, Euren Partnern und Partnerinnen unsere Einladung in dieses wunderschöne Schlossrestaurant mit seinem besonderen Ambiente angenommen haben.

 

Besonders stolz macht es mich, 1 „auswärtigen“ Gast herzlich begrüßen zu können, der uns nach diesem Superwahljahr im Bundestag vertreten soll:


Unsere Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte

 

Es ist verabredet, dass Ulla sich später vorstellt, denn ich schlage vor, dass wir aus praktischen Gründen jetzt erst einmal unsere Bestellungen aufgeben.

 

Vorstellung Ulla

 

Eine subjektive politische Rede (Rückblick und Ausblick)

 

Seit unserem letzten Jahresauftakt hat sich eine Menge verändert:

 

Die Buchstaben sind größer geworden!

 

Spaß beiseite, die Lage in der Welt ist dafür viel zu ernst!

 

Unsere Welt wird heute von Herren wie Putin, Erdogan, Trump, Orban und nicht zu vergessen dem unsäglichen Herrn Assad regiert. Sie stehen leider für eine Weltordnung, in der es nicht mehr um Tugenden geht, sondern um Macht und Machterhalt um jeden Preis. Traditionelle Werte - nicht nur in der Politik drohen oder sind sogar schon verloren gegangen.

 

Wie sieht es nun in Deutschland aus – was erwartet uns im Jahr 2017?

 

Wir hier in Nordrhein-Westfalen stehen vor einem Superwahljahr!

 

14. Mai: Die Landtagswahl

24. September: Bundestagswahl

 

Nach den letzen Monaten und Tagen mit ihren politischen Ereignissen stellt sich uns nun natürlich die Frage:

Was haben wir in Deutschland dieser neuen Weltordnung mit seinen o. g. Vertretern entgegen zu setzen: Frau Merkel.

 

Aber nicht nur: Nein – wir haben - man glaubte es schon kaum noch – einen Kanzlerkandidaten: Martin Schulz.

Um es kurz zu machen: Man hat den Seufzer der Erleichterung bis nach Erle gehört.

 

Ich möchte auch noch unseren zukünftigen Bundespräsidenten erwähnen: Frank-Walter Steinmeier – wie ich glaube, und Ihr stimmt mir sicherlich zu, zwei gute Personalentscheidungen der SPD.

Die Frage, die uns alle noch umtreibt, ist die: Wie wird Sigmar Gabriel das Amt des Außenministers bewältigen und gestalten?

 

Wer hätte sich vor einem Jahr mit diesen Tatsachen und Fragen beschäftigt?

 

Da die Welt trotzdem ein Dorf geblieben ist, kommen wir zur Kommunalpolitik:

 

Die Welt verändert sich zwar rasant, aber hier in Raesfeld, Erle und Homer bleibt alles beim Alten, alles so, wie es schon immer war. Alles wird so gemacht, wie man es schon immer gemacht hat. Wir haben einen Bürgermeister, der auch schon immer hier war (Man erinnere sich an seinen Wahlslogan: „Einer von uns“).

 

Ich bin der Überzeugung und hoffe sehr, dass ihr mir zustimmt, dass wir, die SPD in Raesfeld bei der nächsten Wahl für frischen Wind im vermufften Rathaus sorgen und der satten, selbstgefälligen CDU Feuer unter dem Hintern machen wird, um effektiv die Kommunalpolitik zum Nutzen für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde mit- gestalten zu können. Auf dass sich etwas in Raesfeld bewegt!

 

Habe ich gerade davon gesprochen, dass alles beim Alten bleibt? Das war nicht ganz richtig, es ist zwar erst im zweiten Anlauf, aber immerhin zur Gründung eines FDP-Ortsvereins gekommen. Der Vorstand war in der Zeitung abgebildet.

 

Abschließend möchte ich noch eine Betrachtung der Arbeit im Rat machen. Wie in der Presse leider nur verhalten zum Ausdruck kommt, engagieren sich unsere drei Ratsmitglieder – Klaus, Thomas und Helmut sehr in der kommunalen Politik: Ferienticket, Neubau des Kindergartens, Mehrgenerationentreffpunkt. Wiederholt wurden die vom Ortsverein angestoßenen Projekte, Ideen und Verbesserungsvorschläge leider von der „regierenden Kaste“ lächerlich gemacht, unter den Teppich gekehrt oder wie in einem Fall sogar - ob bewusst oder unbewusst - verfahrensmäßig ausgehebelt.

 

Bitte, liebe Ratsmitglieder, bleibt kritisch und hartnäckig. Ich denke, dass wir Eure Arbeit mit einem Applaus wertschätzen sollten.

 

 

Ehrungen

 

Nun bitte ich um Aufmerksamkeit für unsere Danksagung und Ehrungen:

 

Zuerst möchte ich jemandem danken, der weder im Rat noch in den Ausschüssen vertreten ist, aber die wichtigste Arbeit in einem Ortsverein zwar still, aber sehr gewissenhaft und mit viel Zeitaufwand leistet: Es ist der Verwalter unserer Finanzen, unser Kassierer Wolfgang Kadenbach.

 

Wolfgang, danke für Deine Arbeit als Kassierer unseres Ortsvereins! Als kleines Dankeschön haben wir einen kleinen Vorrat an Prozentigem besorgt, denn wer Geld verwaltet, hat immer Sorgen und in Umwandlung des Spruches: „Wer Sorgen hat, hat auch Likör“ – überreiche ich Dir dieses Präsent: „Hat Wolle Sorgen mit den SPD-Finanzen hat, hat er wenigstens Bier.“

 

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Nun ist es Ursula und mir ein besonderes Vergnügen, heute Damen und Herren für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD ehren zu dürfen.

 

Herbert Meyer: Dir darf ich im Namen des SPD-Ortsvereins zur 30jährigen Mitgliedschaft gratulieren und ein kleines Präsent überreichen. Ich hoffe, dass wir Dich auch weiterhin als kritische Stimme bei unseren Veranstaltungen begrüßen können.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Klaus Rybarczyk: Es ist schon eine außergewöhnliche Situation, den eigenen Ehemann zu ehren.

 

Nun gut, lieber Klaus, auch Dir gratuliere ich recht herzlich zu Deinem 35-jährigen Jubiläum. Dein Vorbild – das habe ich nicht vergessen – war immer Willy Brandt für seine Gradlinigkeit und Aufrichtigkeit, die Du hier in unserer Gemeinde auch zu Deinem Prinzip gemacht hast.

 

Und noch etwas Persönliches: Ohne Dich wäre ich nur SPD-Wählerin geblieben. Das mag jetzt jeder für sich deuten, wie er will.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Renate Karpa: Wir gratulieren Renate Karpa ganz herzlich zu ihrem 40-jährigen Jubiläum. Auch sie ist eine konstruktiv-kritische Stimme in unserem Ortsverein; leider ist es ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. Auch heute hindern sie gesundheitliche Probleme, hier zu sein.

Darum werden Klaus und ich Renate morgen besuchen und ihr Urkunde, Nadel und Blumenstrauß vorbei bringen und unserer Wertschätzung Ausdruck verleihen.

 

Und nun übergebe ich das Wort an unsere Bundestagsabge- ordnete Ursula Schulte. Sie möchte die Ehrung von Elisabeth Lindenhahn übernehmen.

 

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Und nun guten Appetit und viele gute Gespräche!

 

 

 

 

 

 

 
 

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