Topartikel Ortsverein Ostergrüße

Der Vorstand des SPD-OV Raesfeld/Erle/Homer wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Raesfeld und den Besuchern unserer Homepage frohe Ostertage. Bleiben Sie gesund! 

Veröffentlicht am 04.04.2021

 

Bundespolitik Nadine Heselhaus Kandidatin für den Bundestag

Am 30.01.2021 wurde Nadine Heselhaus zur Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 126 gewählt.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im Wahlkampf.

Veröffentlicht am 01.02.2021

 

Kommunalpolitik Haushaltsrede 2021

 

SPD Raesfeld/Erle/Homer

Haushaltsrede 2021

Auch ich begrüße Sie alle recht herzlich zu dieser ungewöhnlichen Ratssitzung.

Es ist schon etwas länger her, dass eine Frau hier eine Haushaltsrede gehalten hat - wie Sie sich sicherlich erinnern, war es die Fraktionsvorsitzende der SPD Beate Gerwers im Jahr 2009.

Wenn ich jetzt Ihnen, den Vertretern der Presse, für Ihre Fairness danke, dann tue ich es auch im Namen meines Mannes, der wie Sie wissen, bisher der Fraktionsvorsitzende der SPD war.

Wir, die SPD freuen uns, dass so viele neue Gesichter im Rat sind – unsere Hoffnung besteht darin, dass sich gewisse im Laufe der Zeit verkrustete Strukturen aufbrechen, wozu mit Sicherheit auch das Ergebnis der Wahlen vom 13. September beiträgt. Zudem freuen uns, die FDP im Rat begrüßen zu dürfen.

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten – in Corona-Zeiten: Menschen sterben, Menschen leiden, Menschen verlieren ihre Existenz.

In diesen Zeiten ist es bestimmt nicht einfach, einen schlüssigen Haushaltsplan einzubringen. Dass es trotzdem gelungen ist, dafür Dank an den Kämmerer und die Verwaltung.

Wir werden diesem Haushaltsplan zustimmen, auch wenn wir an einigen Stellen Nachbesserungsbedarf sehen.

Der Haushalt umfasst ein Volumen von € 22.728.000 bei einem bereinigten Defizit von nur € 573.000. Um diese gute finanzielle Situation werden uns viele Gemeinden beneiden.

Ich will Sie jetzt nicht weiter mit Zahlen langweilen, möchte aber den einen und anderen Aspekt des Haushaltes hervorheben.

Neben den notwendigen Ausgaben, die nachvollziehbar aufgelistet wurden, gibt es noch viele Projekte, die im Zuge des Dorfentwicklungskonzeptes im nächsten Haushaltsjahr Realität werden. Das Dorfentwicklungskonzept ist ambitioniert oder, um es mit den Worten des ehemaligen Bürgermeisters Herrn Grotendorst zu sagen: „Es werden viele Kräne zu sehen sein.“ In diesem Zusammenhang ist uns eine Zahl wichtig, nämlich die Summe von ca. 8,9 Mio. Euro für Investitionen, die die Gemeinde tätigen will. Diese Investitionen schaffen und sichern Arbeitsplätze.

Dann ist es aus unserer Sicht auch unbedingt erwähnenswert, dass die Gemeinde keine Steuern erhöht. Es gibt keine Erhöhung der Grundsteuern A und B und der Gewerbesteuer – was in Corona-Zeiten Bürgerinnen, Bürgern und Gewerbetreibenden zugute kommt.

Noch ein paar Anmerkungen zum Dorfentwicklungskonzept: Projekte, die wir in diesem Rahmen als gelungen bezeichnen oder unterstützen, sind u.a. die Aufwertung des Karpfenteiches, die Ersteigerung des Landhauses Keller, die Herstellung des Dorfplatzes mit Kneipe in Erle, die noch bevorstehende Überplanung des Epping-Geländes, wobei wir hier Kleinteiligkeit und Verkehrsberuhigung einfordern werden und auch die Umgestaltung des Schulgeländes der Julia-Koppers-Schule. Die Öffnung zum Quartier muss uns allerdings noch überzeugen.

Endlich konnten wir den Rat und die Verwaltung überzeugen, einen Mehrgenerationentreffpunkt zu planen – mit Geräten für Senioren und auch U3-Kindern. Ein guter Beitrag für eine familienfreundliche Gemeinde.

Wir unterstützen ganz besonders die Ausgaben im Bereich Bildung – hat uns die Corona-Krise doch vor Augen geführt, welchen Nachholbedarf die Schulen im Bereich Digitalisierung haben und - das ist die traurige Seite - die Krise hat versteckte Armut offengelegt. Es gibt Kinder, die keinen Computer, kein Tablet und damit keinen Zugang zu Bildung im Distanzunterricht haben. Hier muss schnellstmöglich nachgesteuert werden.

Bei dem Bau der Kindertagesstätten und ganz besonders bei den jeweiligen Erweiterungen wurde leider vorhandenes Freigelände verkleinert. Wir sehen hier eine ungleiche Rechnung mit großer Besorgnis: Mehr Kinder - aber weniger Platz zum Spielen, Bewegen, Toben, ja auch zum Zurückziehen Und bitte lassen Sie uns die Verkleinerung nicht mit dem Rechtsanspruch auf x Quadratmeter pro Kind begründen. Es handelt sich um Kinder!!

Apropos Digitalisierung: Wir unterstützen den Antrag der FDP auf Digitalisierung der Ratsarbeit.

Einerseits plädieren auch wir für den Livestream der Rats- und Ausschusssitzungen unter Beachtung des Datenschutzes, denn die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf zeitnahe Information – gerade in Corona-Zeiten.

Andererseits sollten die Sitzungsunterlagen und Dokumente den Ratsmitgliedern digital zur Verfügung gestellt werden. Man spart so Arbeitszeit der Verwaltungsangestellten ein und leistet außerdem einen Beitrag zum Umweltschutz aufgrund der Eindämmung der Papierflut. Einen ähnlichen Vorschlag haben wir bereits vor 2 Jahren gemacht – wie Sie sich sicherlich erinnern.

Wir – hier im Rat entscheiden über große Dinge … .

Wir – die Fraktion der SPD - haben uns für das kommende Haushaltsjahr wieder vorgenommen, Ratsentscheidungen auf Bürgerwille und Umweltverträglichkeit abzuklopfen. Denn wir streben an, Bürgerwillen, Ökologie, ja, und auch Ökonomie in Einklang zu bringen.

Wir, die Vertreter der SPD, fordern in diesem Zusammenhang deutlich mehr Transparenz und Bürgernähe.

Wie in den vergangenen Jahren haben wir im letzten Jahr auch wieder die Erfahrung gemacht, dass viele Vorschläge der Verwaltung ursprünglich einmal Vorschläge und Anregungen der SPD gewesen waren. Wir haben im Rahmen einer „Rolli-Tour“ die fehlende Barrierefreiheit an der Erler Kirche festgestellt, den Übergang zum Seniorenheim als gefährliche „Rennstrecke“ für Rollstuhlfahrer und Benutzer von Rollatoren erkannt, die Kita in der Stockbreede gefordert, einen barrierefreien Zugang zum Heimathaus angeregt. Diese Dinge wurden von uns angestoßen. Die Lorbeeren ernten nun andere. Es freut uns trotzdem, dass unsere Anregungen auf diesem Umweg doch noch ihren Weg in das Bewusstsein der Entscheider gefunden haben, denn das Ergebnis zählt.

Was ist mit den Anliegen, die die Bürger unzufrieden machen?

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass neben den großen Projekten, die das Image erhöhen, die ungeliebten nicht auf der Strecke bleiben und die Beachtung bekommen, die sie verdienen z. B.

Spielplatz Holzplatz

Warum wurde er stillgelegt trotz der 500 Unterschriften, die sich für den Erhalt einsetzten? Sind 500 Unterschriften keine Beachtung wert? Warum werden Entscheidungsprozesse nicht transparent gemacht?

Man wird hingehalten – Strategie oder politischer Unwille?

Wir, die SPD, stehen für Transparenz und Bürgernähe.

Ich stehe hier, um Bürgern für ihre Anliegen ein Sprachrohr zu geben.

Nichtsdestoweniger werden wir uns niemals vernünftigen Anträgen entgegenstellen – haben wir doch nur das Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Gemeinde im Auge.

Leider kann ich eines meiner Wahlversprechen nicht realisieren, und zwar das Versprechen, den Charakter und Charme unserer Dörfer zu erhalten. Der Verlust begann schleichend offenbar schon vor vielen Jahren. Für alles andere fehlte leider der politische Wille der Entscheidungsträger. Meine Hoffnung ist es, dass sich wenigstens ein neues Heimatgefühl entwickelt.

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten – in Corona-Zeiten: Menschen sterben, Menschen leiden, Menschen verlieren ihre Existenz.

Lassen wir uns von der Pandemie nicht unterkriegen, seien wir geduldig, wachsam und vorsichtig und nehmen wir diese Herausforderung an – wir haben haben nur ein Leben, beschützen und bewahren wir es!

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am 26.01.2021

 

Allgemein Neujahrsgrüße

Der SPD-OV Raesfeld/Erle/Homer wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und allen anderen Besucherinnen und Besuchern der Homepage einen feucht-fröhlichen Rutsch in das neue Jahr 2021. Setzen Sie ihre guten Vorsätze um. Bleiben Sie gesund.  

Veröffentlicht am 31.12.2020

 

Allgemein Weihnachtsgrüße 2020

Der SPD-Ortsverein wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde und allen Besucherinnen und Besuchern der Homepage friedvolle, besinnliche und frohe Weihnachtstage. Bleiben Sie gesund.

Veröffentlicht am 25.12.2020

 

Allgemein Advent

Der SPD Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde eine besinnliche Adventszeit. Bleiben Sie gesund.

Veröffentlicht am 01.12.2020

 

Kommunalpolitik Bericht von der konst. Ratssitzung

Unsere Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk ist eine der drei stellvertretenden Bürgermeister(innen) in der Gemeinde Raesfeld. Die Wahl erfolgte einstimmig.

Herzlichen Glückwunsch !

Als Vorsitzende des KSpA wurde unser Parteimitglied Karin Schuhte einstimmig gewählt. Als ihre Vertreterin Elke Rybarczyk. 

Als Mitglied im PlA und BUA vertritt Helmut Hellenkamp unsere Partei, als Mitglied im HA, SchA und WPA vertritt uns Elke Rybarczyk und als Mitglied im RPA Karin Schuhte. Vertreter im HA, RPA und WPA sind die beiden anderen Ratsmitglieder. Im PlA, BUA, SchA und KSpA sind neben den Ratsmitgliedern die sachkundigen Bürger Thomas Fortmann, Klaus Rybarczyk, Thorsten Hansen und Wolfgang Kilian als Vertreter gewählt.

An dieser Stelle gratulieren wir dem neuen Bürgermeister Martin Tesing ganz herzlich und wünschen ihm eine glückliche Hand zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Ein besonderer Dank geht an den scheidenden Bürgermeister Andreas Grotendorst, dem wir viel Erfolg bei den kommenden Zielsetzungen wünschen.

 

 

Veröffentlicht am 03.11.2020

 

Ortsverein SPD On Tour 12 - Geschichtsstationen in Erle

SPD On Tour 12

Mit der Bürgermeisterkandidatin Elke Rybarczyk auf Geschichtstour in Erle

Am Samstag, 05.09.2020 startete eine Gruppe von SPD Mitgliedern und Gästen zu einer Fahrradtour in Erle. Ziel waren die Geschichtsstationen des Heimatvereins Erle.

Fachkundiger Führer war das Vorstandsmitglied Carlo Behler.

In einer 3-stündigen Tour besuchten wir 15 der 17 Stationen.

Carlo informierte uns eindrucksvoll über die Geschichte von Erle von der Frühzeit (Erler Teufelsstein, Bodendenkmal Grabhügel), das frühe fränkische Mittelalter (das fränkische Gräberfeld), späte Mittelalter (Femegerichtsbarkeit), um die Jahrhundertwende (Poststation Suendarp, Spartakistenkämpfe, Naturdenkmal Piuseiche, Heimathaus, altes Pastorat) bis in die Neuzeit (Erler Natostation, jüdischer Friedhof, Turmwindmühle Schwane, Overbeck, Erler Molkerei). Seine Ausführungen wurden aufgelockert durch kleine Anekdoten, die sich um manche Themen der Stationen rankten.

Den Abschluss bildete die Femeiche. Carlo belegte die Zahl 1000 (Jahre) mit einigen Untersuchungsergebnissen, die zur Altersbestimmung der Eiche beigetragen haben.

Wir bedankten uns bei Carlo für die hervorragenden, interessanten Informationen mit einem kleinen Präsent und viel Applaus.

Es ist für jedermann lohnend, die Geschichtsstationen zu besuchen.

Veröffentlicht am 06.09.2020

 

Ortsverein SPD On Tour 11 Femegerichtsbarkeit

 

SPD On Tour 11

Mit der Bürgermeisterkandidatin Elke Rybarczyk beim Femegericht

Am Freitag, 04.09. 2020 besuchte der Ortsverein der SPD, verstärkt durch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und mit den besonderen Gästen, dem Landesvorsitzenden der NRW SPD Sebastian Hartmann, der Bürgermeisterkandidatin Elke Rybarczyk und der Landratskandidatin Nadine Heselhaus, die Femeiche in Erle.

Der „Freigraf“ Walter Große-Wilde erläuterte in seinem spannenden Vortrag die Geschichte der Femeiche und die Femegerichtsbarkeit. Er spickte seine Erzählung mit zusätzlichen kleinen Anekdoten und zeigte uns die wichtigsten Insignien der Gerichtsbarkeit (Schwert und Strick). Zum Abschluss überreichte er Sebastian Hartmann, Elke Rybarczyk und Nadine Heselhaus die Urkunden als Freischöffen.

Lang anhaltender Applaus beendete seinen eindrucksvollen Vortrag.

In der anschließenden Gesprächsrunde zum Thema Tourismus wies Elke auf die durch die Coronakrise hervorgerufenen dramatisch gesunkenen Besucherzahlen hin (in den Städten um 90%, in den ländlichen Regionen um 75%). Als tatsächlich Betroffener bestätigte Walter die Zahlen. Nur Veranstaltungen im Freien seien nicht ganz so stark eingebrochen (Abstandsregeln). Sebastian unterstützte die Forderung von Elke, die Touristikbranchen zu stützen. Er wünschte sich von der Landesregierung ein deutlicheres Engagement.

Zum Abschluss überreichte Elke Walter und Sebastian kleine Präsente für ihre Bereitschaft, diesen Nachmittag zu bereichern.

Veröffentlicht am 06.09.2020

 

Kommunalpolitik Wahlprogramm der SPD Raesfeld/Erle/Homer

 

SPD

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Raesfeld/Erle/Homer

 

Das wollen wir Sozialdemokraten für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Raesfeld tun.

 

Unser Wahlprogramm 2020 bis 2025

 

Gemeinsam für ein starkes Raesfeld, Erle und Homer

 

Vorwort

Mit unserer Kommunalpolitik wollen wir ein ausreichendes Angebot sinnvoller Arbeit schaffen, einen schonenden Umgang mit der Natur und der Umwelt erreichen, die sozial Schwächeren in unserer Gemeinde unterstützen, die kulturelle Betätigung aller Menschen fördern, das Vereinsleben positiv begleiten und das Wohnen in unserer Gemeinde attraktiv gestalten.

Die SPD will bei der Kommunalwahl am 13.09.2020 die Anzahl ihrer Mandate erhöhen, um noch kraftvoller als bisher Kommunalpolitik machen zu können.

Wichtige Entscheidungen müssen im Gemeinderat getroffen werden.

Dazu werden wir Sozialdemokraten im Vorfeld den Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern suchen und die Interessen aller Beteiligten bei den Vorhaben bedenken. Transparenz und Bürgernähe ist unser Motto.

Wir Raesfelder Sozialdemokraten wollen mit unserem kommunalpolitischen Programm Zielvorstellungen aufzeigen, die von uns im neu zu wählenden Gemeinderat angepackt werden sollen. Das Programm enthält Perspektiven zur Entwicklung unserer Gemeinde in fünf Themenbereichen:

 

Dorfentwicklung

Mobilität

Soziales

Natur und Umwelt

Digitalisierung

 

Dorfentwicklung

In unserer Gemeinde sind zahlreiche Projekte in der Planung.

Wir fordern Transparenz und eine weitere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Zwei Projekte (Gestaltung des Karpfenteich-Geländes in Raesfeld und Gestaltung der Dorfmitte in Erle) finden unsere ungeteilte Zustimmung.

Bei der Gestaltung der Dorfmitte in Erle hat der Architekt bei der Planung der Dorfkneipe mit großem Saal bedacht, charakteristische dörfliche Merkmale zu verarbeiten.

Unser Augenmerk richtet sich auf die Gestaltung der Dorfmitte in Raesfeld.

Wir fordern eine erneute Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Wir sollten das Feld nicht nur den Planspielen der Architekten überlassen.

Wir fordern ein ganzheitliches Konzept, das den Froschbrunnenbereich, das ehemalige Epping-Gelände und den Bereich bis zum Rathaus umfasst.

Eine Verkehrsberuhigung auf der Weseler Straße ist zwingend notwendig. Unserer Meinung nach sollte das Gelände Ruhezonen aufweisen. Auch eine kleinteilige Bebauung ist wünschenswert.

Eine Lösung wie in Erle ist leider durch die Beteiligung der Gemeinde am Bau des neuen Pfarrsaales verhindert worden.

Die SPD wird für die anderen Projekte, die im Laufe der nächsten 5 Jahre angepackt werden sollen, fordern, diese in einem angemessenen Vorlauf der Bevölkerung bekannt zu geben, um Mitsprache zu ermöglichen.

 

Mobilität

Eine wohldurchdachte Analyse der Mobilität dient dem Einzelnen wie auch dem Klimaschutz.

In der Gemeinde Raesfeld gibt es zahlreiche Pendler, die in den Nachbargemeinden zur Arbeit gehen. Außerdem fehlen in der Gemeinde Fachärzte.

Da die Verbindungen zu den Nachbargemeinden nicht immer günstig sind, wird das Auto benutzt. Das schadet dem Klima.

Daher setzen wir uns für einen konsequenten Ausbau des ÖPNV (kürzere Taktfolge und kostenlose Beförderung). Es müssen zu den Nachbarkreisen Wesel und Recklinghausen deutliche Verbesserungen erfolgen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, die Gemeinde in allen Belangen behindertengerecht zu gestalten.

Menschen mit Handicap müssen teilhaben an allen Aktivitäten, die angeboten werden.

U.a. muss die Villa Becker entsprechend umgestaltet werden und müssen die Zugänge zu den Bushaltestellen leichter erreichbar sein.

In der nahen Zukunft wollen wir uns mit der E-Mobilität befassen.

Mit Unterstützung von wirtschaftlichen Partnern aus der Energiewirtschaft kann die Gemeinde einen elektrischen Fuhrpark aufbauen.

Auch ein Einsatz von E-Bürgerbussen ist denkbar.

Durch die E-Mobilität leistet die Gemeinde einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Soziales

Unter diesem Oberbegriff fassen wir Wohnen, Arbeit und Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Ehrenamt zusammen.

In der letzten Zeit ist deutlich geworden, dass bezahlbarer Wohnraum in der Gemeinde rar ist. Besonders sozial schwache Familien haben daher enorme Probleme.

Wir setzen uns dafür ein, dass bei der Planung neuer Wohngebiete nicht nur Einfamilienhäuser oder Einheiten mit Doppelhaushälften entstehen, sondern dass auch Mehrfamilienhäuser mit (4-6) Parteien bereitgestellt werden.

Des weiteren fordern wir eine eigene gemeindliche Wohnungsbaugesellschaft oder zumindest eine Beteiligung an der kreisweiten Wohnungsbaugesellschaft.

Wir sollten auch andere Modelle bedenken wie das Mehrgenerationenhaus oder die Aktion „Jung für Alt“, die in manchen Nachbargemeinden Erfolge zeigen.

Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und zukünftige Arbeitsplätze sind die Förderung von Handwerk und kleinen Unternehmen.

Wir setzen uns ein für die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Gewerbegebieten durch die Ansiedlung von Firmen mit Beschäftigungszuwachs, um den Pendlerstrom zu verringern.

Der Bereich der Bildung ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Kinder.

Wir setzen uns ein für die kostenfreie Betreuung der Kinder in den Kitas.

Wir kämpfen für den Erhalt der Schullandschaft in der Gemeinde. Die Dependance in Raesfeld muss erhalten bleiben.

Wir setzen uns ein für den Erhalt der Spiel- und Bolzplätze.

Im Bereich der Gesundheit ist in der Gemeinde einiges zu tun.

Wir setzen uns ein für die Stelle einer Kinderärztin/eines Kinderarztes und für eine zusätzliche Stelle in der Allgemeinmedizin.

Wir setzen uns ein für einen Drogeriemarkt.

Für die Gesundheit unserer älteren Menschen und für die Menschen mit Handicap wollen wir Mehrgenerationen-Treffpunkte in Raesfeld und Erle einfordern.

Das Ehrenamt ist ein wichtiger Bestandteil im sozialen Gefüge der Gemeinde.

Wir werden das Ehrenamt weiterhin intensiv unterstützen.

Für die Teilhabe von älteren Menschen und Jugendlichen an kommunalen Prozessen wollen wir einen Seniorenbeirat und ein Jugendforum einrichten.

Für die Jugendlichen möchten wir ein Internet-Café anbieten.

 

Natur und Umwelt

Nichts ist so wichtig wie eine intakte Umwelt und eine vielfältige Natur. Der Schutz von Boden, Wasser und Luft ist lebenswichtig. Deshalb muss es unsere Aufgabe sein, alles zu tun, um das zu erhalten.

Klimaschutz ist das Gebot der Stunde.

Wir setzen uns ein für die Schaffung von Biotopen zum Erhalt der Pflanzenwelt und der Insekten.

Wir setzen uns ein für die Erweiterung des ÖPNV auch kreisübergreifend, um den Autoverkehr einzuschränken.

Wir setzen uns ein für die Erweiterung des Radwegenetzes.

Wir wollen den Schwerlastverkehr aus der Ortsmitte von Raesfeld verbannen.

Wir setzen uns ein für den Ausbau von privater alternativer Energiegewinnung.

Wir setzen in der nahen Zukunft auf E-Mobilität.

 

Digitalisierung

Ohne die Nutzung der digitalen Medien ist in der heutigen Zeit kein Fortschritt zu erzielen. Die Corona-Epedemie hat das besonders deutlich gemacht. Home-Office hat das wirtschaftliche Leben aufrecht erhalten. Kontakte mit Verwandten und Freunden waren nur durch digitale Medien möglich.

Im Bereich der Digitalisierung gibt es in unserer Gemeinde noch einiges zu tun.

Der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Nur dürfen wir anderes nicht vernachlässigen.

Wir setzen uns ein für eine Digital-Schulung der Kinder schon in der Grundschule. Dazu müssen die Schulen mit funktionierender Hard- und Software ausgestattet werden. Alle Kinder müssen am Ende der Grundschulzeit internetfit sein.

Auch für die Bürgerinnen und Bürger sollte die Gemeinde regelmäßig Internetkurse anbieten.

Wir setzen uns ein für die Digitalisierung der Arbeit des Gemeinderates durch Ausstattung der Ratsmitglieder mit Tablets.

Was andere Kommunen längst getan haben, sollten wir als „schuldenfreie Kommune“ ebenfalls können.

Um dem Gedanken der Transparenz Rechnung zu tragen, werden wir für die nahe Zukunft an einen Live-Stream des öffentlichen Teils der Ausschuss- und Ratssitzungen arbeiten.

 

Schlusswort

Die Zeit ist reif für eine kraftvolle, innovative Kommunalpolitik. Wir haben eine klare Vorstellung von der Zukunft unserer Gemeinde.

Unsere Gemeinde braucht eine politische Führung, die bürgernah ist und die mit Transparenz und Wertschätzung die Zukunft gestaltet.

Wir bitten daher um ihre Unterstützung.

 

Ihr

SPD – Ortsverein

Raesfeld/Erle/Homer

im August 2020

Veröffentlicht am 15.08.2020

 

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