Antrag Mehrgenerationen-Treffpunkt

Ratsfraktion

Beratungsgegenstand:

Mehrgenerationen-Treffpunkt

Beschluss:

In Raesfeld wird ein Mehrgenerationen-Treffpunkt eingerichtet.

Sachdarstellung / Begründung:

Die SPD-Fraktion in der Gemeinde Raesfeld hat am 30.11.2016 einen Antrag auf Planung und Errichtung eines Mehrgenerationen-Treffpunktes gestellt. Dieser Antrag wurde in der Hauptausschusssitzung am 05.12.2016 einstimmig an die Lokale Aktionsgruppe „LAG Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V.“ verwiesen. Zusätzlich wurde der Antrag um die Errichtung eines Wassertretbeckens ergänzt.

Im Planungsausschuss wurde ein Antrag der UWG-Fraktion vom 09.10.2017 zur Kenntnis genommen. Die UWG Fraktion hatte den Antrag gestellt, ein Mehrgenerationen-Freizeitgelände im Ortsteil Erle einzurichten. In der Begründung weist auch die UWG daraufhin, dass von den Bürgerinnen und Bürgern der Wunsch nach einem Seniorentreffpunkt geäußert wurde, der sowohl spielerische als auch koordinationsfördernde Tätigkeiten unterstütze. Eine Prüfung dieses Antrages sollte im Rahmen der Aufstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes erfolgen.

Weiter wurde durch die Verwaltung angeführt, dass der Hauptausschuss am 05.12.2016 über einen von der SPD-Fraktion gestellten Antrag gleichen Inhalts beraten und den Beschluss gefasst, diesen Antrag an die Lokale Aktionsgruppe „LAG Region Hohe Mark –Leben im Naturpark e.V. zu verweisen.

Daher hatte der Planungsausschuss in seiner Sitzung am 16.10.2017 den Beschluss gefasst, die notwendigen Schritte zum Umsetzung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) umzusetzen. Die Verwaltung hält es für sinnvoll, die Erstellung eines Mehrgenerationen-Freizeitgeländes als eine Maßnahme der Dorfentwicklung im Rahmen dieses Konzeptes zu prüfen, die im Zuge der Erstellung des IKEK berücksichtigt finden sollten. (vgl. u.a. Vorlage PLA 84/2017).

Im Planungsausschuss am 02.09.2019 wurde über die Umsetzung von Maßnahmen aus dem ISEK/IKEK, hier: Generationenübergreifendes Freiter Pättken beraten.

Die Verwaltung führt als Sachdarstellung an:

Eine weitere kurzfristig umsetzbare Maßnahme aus dem integrierten kommunalen/städtebaulichen Entwicklungskonzept (IKEK/ISEK), neben der Neugestaltung der Schlossallee, ist das generationenübergreifende Freiter Pättken. Der Fuß-und Radwegeverbindung zwischen Ortskern und Schlossfreiheit kommt eine wichtige Verbindungsfunktion zu. In gestalterischer Hinsicht ist der Weg verbesserungswürdig. Zudem fehlt es an Aufenthaltsqualität. Nach dem ISEK sind insbesondere neue Nutzungsanreize für alle Generationen erforderlich. Zur Aufwertung der Wegeverbindung soll daher zwischen dem nördlichen Rand des angrenzenden Parkplatzes am Südring und dem Freiter Pättken ein Generationenraum mit vielfältigen generationenübergreifenden Angeboten auf einer im Gemeindebesitz befindlichen Fläche entwickelt werden (s. Lageplan). Die Begegnung von Jung und Alt wird mit diesem frei zugänglichen Bewegungsangebot gefördert. Zudem ist zwischen Ortskern und Schloss eine Aufwertung der Beleuchtung vorgesehen. Die Verwaltung hat in enger Abstimmung mit der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer eine Entwurfsplanung für den Generationenraum erstellen lassen (s. Entwurfsplanung). Die Planung soll in der Sitzung vorgestellt werden.“

Die Entwurfsplanung zeigt:

4FCIRCLE Fitnessparcours Raesfeld“

Als Geräte werden z.B. eine Hängelaufbrücke, Balancierstrecke, Slackline, Liegestütz, Armzug, Rückenstrecken, Situps/Beinheber, Klimmzug und

Schwebende Plattform abgebildet.

Als Fitnessparcour ist das eine großartige Sache. Auch generationenübergreifend, denn erstmalig wird dadurch auch etwas für ältere Kinder/Jugendliche und Erwachsene angeboten. Aber was ist mit den vielen Menschen, die aufgrund körperlicher Einschränkungen diese Geräte nicht nutzen können? Zu dieser Gruppe gehören vielfach unsere älteren Bürger und Bürgerinnen.

Auch hier gibt es Möglichkeiten, z.B. Kombischaukeln, Rollstuhl-Schaukeln. Es gibt noch viele andere Dinge, die für diese Menschengruppen sehr hilfreich sind und Freude bereiten können. So etwas fehlt vollständig in der Planung.

Auch sollt es dort Spieltische zum Schachspielen, Backgammon oder Karten spielen mit Sitzmöglichkeiten geben.

Ebenso ist das bereits 2016 angedachte Wassertretbecken eine Option.

Die SPD-Fraktion fordert die Verwaltung daher auf, den geplanten Fitnessparcour entweder um solche Möglichkeiten zu erweitern, oder an anderer Stelle einen solchen Mehrgenerationen-Treffpunkt zu planen und einzurichten.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rybarczyk


 

 
 

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