
SPD stimmt Anwohnern zu...

SPD stimmt Anwohnern zu...
Die Ampel ist rot. Ein Bus steht an der Haltelinie. Eine silberne Limousine hält auf der Linksabbiegerspur neben ihm, doch er blinkt nicht. Es ist totenstill. Nach endlosen Sekunden schaltet die Ampel auf gelb. Der silberne Wagen gibt Gas. Mit qualmenden Reifen überfährt er die Ampel, doch anstatt links abzubiegen, rast er geradeaus. Der Bus beschleunigt ebenfalls. Im letzten Moment zieht der Wagen vor der Sperrfläche nach rechts. Der Bus muss bremsen. Während das Auto geradeaus verschwindet, ist der Fahrer des Busses erleichtert, dass nichts passiert ist. Der Schock sitzt ihm noch in den Knochen.
Doch keine hundert Meter weiter scheren, trotz Gegenverkehr, weitere Wagen aus und überholen den Schulbus. Wieder muss der Fahrer bremsen, um Schlimmeres zu verhindern. Kaum ist der Gegenverkehr vorbei setzten weitere Fahrzeuge zum Überholen an, sogar ein Kleinlaster ist dabei.
Vor dem Bus liegt nun die Haltestelle, an der einige Schulkinder warten. Der Fahrer hofft, dass kein weiteres Kind aus der linksgelegen Siedlung noch schnell über die Straße rennt, um den Bus noch zu erreichen. Er schert in die Haltebucht ein und kommt sehr abrupt zum Stehen. Mit 100 km/h und mehr donnern Fahrzeuge an dem stehenden Bus vorbei. Die Kinder steigen ein. Die Türen schließen sich. Jetzt nur noch eine Lücke im Verkehr finden und wieder auf die Straße fahren... Geschafft!!!
Doch nach zwei Minuten kommt die nächste Haltestelle in Sicht und das ganze geht von vorne los...
Was wie eine Szene aus einem Hollywood-Raser-Film klingt, ist alltäglich Realität an der B 70 zwischen Raesfeld und Borken.
Darum haben sich die Anwohner der Siedlung Im Rott zusammengetan und fordern ein Tempolimit von 70 km/h in den Haltestellenbereichen, Überholverbote an den richtigen Stellen und verstärkte Geschwindigkeitskontrollen zur Sicherheit ihrer Kinder. In einem Zeitungsartikel der Dorstener Zeitung vom 06.10.2011 geben sie ihre Bedenken zum Ausdruck und setzen sich für mehr Sicherheit ein. Diese Sicherheit würde nicht nur den Kindern nutzen, sondern die ganze Verkehrssituation für alle Beteiligten sicherer machen.
Die SPD Raesfeld und die JUSOS möchten dieses Vorhaben unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich ebenfalls beteiligen möchten, können sich an uns wenden und ihre Bedenken und Vorschläge äußern.
Für ein sicheres Leben an und mit der B 70.