Topartikel Ratsfraktion Antrag Mobilität

Hier der Antrag

Beratungsgegenstand:

Mobilitätskonzept der Gemeinde Raesfeld

Beschluss:

1) Die Gemeinde Raesfeld wird Mitglied im „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“.

2) Mit Unterstützung des „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“ erstellt die Verwaltung ein umfassendes Mobilitätskonzept für die Gemeinde Raesfeld.

3) Die Gemeinde Raesfeld setzt sich bei allen maßgeblichen Stellen dafür ein, dass die Tarife im Öffentlichen Nahverkehr deutlich gesenkt werden.

Sachdarstellung / Begründung:

Die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr ist eine Aufgabe der grundgesetzlich verankerten Daseinsvorsorge. Gerade in einer ländlich geprägten Region wie dem Kreis Borken, in der sich zwischen wenigen mittelgroßen Städten viele kleinere Gemeinden und Dörfer befinden, ist es besonders wichtig, Mobilitätsmaßnahmen so zu strukturieren, dass alle Bürger im Kreisgebiet davon profitieren. So auch für die Raesfelder Bürgerinnen und Bürger. Bisher nutzen nur 4 % aller Bürger im Kreis Borken den ÖPNV. Die Hälfte davon entfällt auf den sogenannten Schüler und Ausbildungsverkehr.

Ursache für diese geringe Akzeptanz ist nicht, wie immer wieder behauptet wird, die zu geringe Nachfrage nach ÖPNV-Angeboten sondern schlicht und ergreifend die mangelhafte Ausgestaltung der bisher vorhandenen ÖPNV-Angebote. Es fehlen Streckenverbindungen aus kleineren Orten zu Verkehrsknotenpunkten, Ärztehäusern, sowie anderen wichtigen Anlaufstellen im Kreis Borken. Auch die sehr hohen Fahrpreise schrecken potentielle Nutzer ab. Das gilt auch für die Menschen, die in Raesfeld leben.

Raesfeld muss besser an den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) angeschlossen werden.

Landes- und Bundesregierung befürworten den verstärkten Ausbau des ÖPNV. Nur: In Raesfeld ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nur sehr eingeschränkt möglich.

Der Pendleratlas NRW 2018 (https://www.pendleratlas.nrw.de/) hat die Pendlerströme auch für Raesfeld festgestellt:

Da wird festgestellt:

Raesfeld hatte am 31.12.2018

11.362 Einwohner

Die Zahlen der Berufspendler 2018 betragen:

4.085 Auspendler (Personen die außerhalb von Raesfeld arbeiten)

Es gibt aber auch 2.044 Einpendler (Personen die aus anderen Orten in Raesfeld arbeiten)

Der Pendleratlas zeichnet auch auf, wie viele Personen in welche Orte fahren bzw. wie viele nach Raesfeld kommen.

Auch Raesfeld braucht gute Verbindungen zu Bahnhöfen (hierzu gehört neben Borken, Rhade, Dorsten auch Wesel), zu Schnell- und Regiobuslinien, ohne lange Wartezeiten. Z.B. durch Anrufbusse oder Bürgerbusse.

Das Radwegenetz für Pendler muss, auch für Fahrten in andere Kreise, deutlich ausgebaut werden.

Damit sich der politische Raum auch ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen kann, ist es unabdingbar, ein Mobilitätskonzept gemeinsam mit anderen Akteuren zu erstellen. Ein guter Weg dahin ist der Beitritt in das „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“, das der Verwaltung und der Politik beratend zur Seite steht.

Auszug aus dem Internetauftritt „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW:

Ländliche Räume haben mit Abwanderungstendenzen und dem damit verbundenen Rückzug der Einkaufs-, Service- und Sozialangebote zu kämpfen. Viele bisher zu Fuß oder per Rad zurückgelegte Wege können nur noch mit dem Auto oder – wenn vorhanden – dem ÖPNV bewältigt werden. Mobilitätsmanagement setzt hier an, um bezahlbare Mobilität auch ohne Auto und damit den Erhalt der Angebote zu sichern. Neben der Schaffung der nötigen Rahmenbedingungen und der Kommunikation der Mobilitätsangebote steht insbesondere die Weiterentwicklung des ÖPNV in Richtung eines flexiblen, nachfrageorientierten Systems im Fokus, ergänzt durch die Förderung von bürgerschaftlicher Angebote wie Fahrgemeinschaften oder Bürgerbussen.

Wir müssen das Thema ernsthaft angehen.

Für die Verkehrswende brauchen wir Alternativen. Wir müssen allerdings auch zwingend bei den Tarifen tätig werden. Bei 4,10 Euro pro Einzelfahrt nach Borken überlegt man sich, vielleicht doch das Auto zu nehmen. Hier muss eine nachhaltige Senkung der Tarife erfolgen. Diese Forderungen muss aktiv gegenüber dem Kreis, dem Land und dem Bund vertreten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rybarczyk

 

Veröffentlicht am 01.12.2019

 

Ratsfraktion Antrag Ausstattung mit Tablets

Beratungsgegenstand:

Technische Ausstattung der Ratsmitglieder der Gemeinde Raesfeld

Beschluss:

Damit auch bei der Ratsarbeit die Digitalisierung Einzug halten kann, werden die Mitglieder des Rates ab der Wahlperiode 2020 – 2025 mit Tablets ausgestattet.

Die dafür notwendigen Haushaltsmittel werden durch die Verwaltung ermittelt und im Haushalt 2020 ff. bereitgestellt.

Sachdarstellung / Begründung:

Mit Hilfe der Tablets lassen sich Sitzungen effektiv vorbereiten. Die Ratsmitglieder haben die Möglichkeit, zu jeder Zeit und an jedem Ort auf ihre Sitzungsunterlagen zuzugreifen und die Dokumente digital vernetzt zu diskutieren. Viele hilfreiche Dokumente, wie beispielsweise die aktuelle Straßennetzkarte, die wichtigsten Satzungen und die Geschäftsordnung sind für alle Mitglieder des Rates übersichtlich zusammengestellt und jederzeit abrufbar. Der Sicherheits- und der Supportaspekt muss dabei eine große Rolle spielen. Deshalb müssen die Beschaffung und Wartung sowie ggf. erforderliche Schulungen für die Anwesenden durch die Verwaltung erfolgen.

Inzwischen arbeiten die meisten Räte und auch der Kreistag mit dafür bereitgestellten Tablets. Das sollte auch dem Rat der Gemeinde Raesfeld möglich sein. Die Anschaffungskosten sind überschaubar. Über die Nutzung der Geräte wird dann mit den Ratsmitgliedern eine Vereinbarung abgeschlossen. Auch das wird in den anderen Räten schon lange praktiziert.

In 2015 hat der Rat der Gemeinde Raesfeld auf Vorschlag der Verwaltung mehrheitlich beschlossen, dass auf die:Beschaffung neuer mobiler Endgeräte, verzichtet wird. Stattdessen sollten die Ratsmitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf private Endgeräte zurückgreifen.

In der Sitzungsunterlage teilt die Verwaltung allerdings auch mit, dass für die Gremienarbeit die Anschaffung von Tablets am zweckmäßigsten wäre.

Das Ergebnis der damaligen Entscheidung ist, dass auch in 2019 Sitzungsunterlagen, Haushaltspläne, etc. immer noch in vollem Umfang ausgedruckt werden. Aus unserer Sicht spart die digitale Ratsarbeit einen erheblichen Teil an den Kosten für Druck, Sortierung und Versand der Dokumente ein und leistet somit einen Beitrag für die Personalressourcen wie auch für den Klimaschutz der Gemeinde. .

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rybarczyk


 

Veröffentlicht am 01.12.2019

 

Ratsfraktion Antrag neue Stelle für den Bauhof

Beratungsgegenstand:

Mitarbeiter für den Bauhof

Beschluss:

Der Rat der Gemeinde Raesfeld beschließt den Stellenplan ab 2020 um eine Stelle für den Bauhof aufzustocken.

Sachdarstellung / Begründung:

Der Bauhof der Gemeide Raesfeld hat viele verschiedene Aufgaben:

  • Sofortmaßnahmen zur Instandsetzung von Fahrbahnschäden

  • Pflege von Grünflächen und Straßenbegleitgrün

  • Beseitigung von Unwetter- und Unfallschäden

  • Mäharbeiten

  • Gehölzpflegearbeiten

  • Winterdienst

  • Aufstellen und Reparatur von Verkehrszeichen

  • Durchführung von Absperrmaßnahmen

Die Mitarbeiter versuchen alle Arbeiten ordnungsgemäß durchzuführen. Aber es gibt immer Dinge die schnellsten gemacht werden müssen. In den letzten Jahren wurden durch extreme Wetterlagen auch die Tätigkeiten der Bauhofmitarbeiter, besonders im Bereich der Grünflächenpflege beeinflusst

Hinzu kam noch das Problem mit dem Eichen-Prozessionsspinner. In Raesfeld waren eine Vielzahl von Eichen befallen. Das ist weder für die Bäume gut noch für die Menschen.

Dadurch könnnen die Mitarbeiter des Bauhofes nicht allen Aufgaben mehr gerecht werden.

Ungepflegte Grünanlagen, Abfallbehälter die überquellen, Bushaltestellen die nicht gerade einladen wirken usw. sind daher eine logische Folge.

Damit der Bauhof auch diesen Aufgaben gerecht werden kann, ist es für die SPD-Fraktion unabdingbar, dass das Personal aufgestockt werden muss.

Daher fordern wir das in 2020 der Stellenplan um einen Mitarbeiter/Mitarbeiterin für den Bauhof aufgestockt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rybarczyk

Veröffentlicht am 01.12.2019

 

Ratsfraktion Antrag Stärkung der Sportvereine


 

Beratungsgegenstand:

Stärkung der Sportvereine

Beschluss:

Die Verwaltung erstellt ein Sanierungs- und Investitionskonzept für die Sportanlagen in Raesfeld.

Im Haushalt werden 1.000,00 EUR für Unkosten, die bei der Ausarbeitung des Konzeptes entstehen, bereitgestellt.

Sachdarstellung / Begründung:

Die SPD-Fraktion in der Gemeinde Raesfeld hat bereits bei der Haushaltsverabschiedung 2019 darauf hingewiesen, dass sie für die kommenden Jahre ein Investitions- und Sanierungskonzept für die Sportstätten in Raesfeld fordert.

In dieses Konzept müssen die geplanten baulichen Veränderungen sowie die Sanierungsbedarfe mit einfließen und in einem Maßnahme-Katalog festgehalten werden. Diese geplanten Maßnahmen müssen dann priorisiert und mit entsprechenden Haushaltsansätzen hinterlegt werden. Das Konzept soll für die Jahre 2021 – 2026 erstellt und dem Ausschuss zur politischen Beschlussfassung vorgelegt werden. Zukünftig soll dieses Konzept jährlich im Rahmen der Haushaltsplanung überarbeitet und um ein weiteres Jahr fortgeschrieben werden. Es soll dann als Anlage dem Haushaltsplan beigefügt werden.

Das Konzept soll gemeinsam mit den Sportvereinen, dem Gemeindesportverband und der Verwaltung entwickelt werden. Für Unkosten, die für Workshops entstehen, wird im Haushalt ein Ansatz 1.000 EUR bereitgestellt.

Der organisierte Sport ist ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Der Staat verfügt nicht über die Ressourcen, um alle Aufträge in ausreichendem Maße zu erfüllen. Deshalb leisten die Vereine einen unverzichtbaren Beitrag.

Die Sportvereine nehmen hierbei eine besondere Stellung ein. Sie erfüllen pädagogisch und gesundheitlich bedeutsame Aufgaben des Staates im kulturellen sowie im sozialen Bereich. Im Sport werden vielfältige Kompetenzen gefördert, die neben motorischen und kognitiven Fähigkeiten vor allem auch die Persönlichkeitsentwicklung betreffen. Werte, Regeln und Einstellungen werden praxisnah gelebt, so dass wichtige Grundlagen für die Bewältigung von Herausforderungen auch außerhalb des sportlichen Kontextes gelegt werden. Hervorzuheben ist auch das enorme Integrationspotential der Sportvereine, welches ebenfalls zum breiten Leistungsspektrum gehört.

Diesen wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens leisten unsere Sportvereine.

Daher ist es notwendig, unsere Sportvereine besser zu unterstützen. Mit dem geforderten Konzept wird Transparenz gelebt und Planungssicherheit für bauliche Veränderungen und Sanierungsarbeiten geboten. Davon profitieren nicht nur alle Sportvereine in Raesfeld, sondern auch die Verwaltung und die politischen Gremien.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rybarczyk


 

Veröffentlicht am 22.11.2019

 

Ratsfraktion Antrag Mehrgenerationen-Treffpunkt

Beratungsgegenstand:

Mehrgenerationen-Treffpunkt

Beschluss:

In Raesfeld wird ein Mehrgenerationen-Treffpunkt eingerichtet.

Sachdarstellung / Begründung:

Die SPD-Fraktion in der Gemeinde Raesfeld hat am 30.11.2016 einen Antrag auf Planung und Errichtung eines Mehrgenerationen-Treffpunktes gestellt. Dieser Antrag wurde in der Hauptausschusssitzung am 05.12.2016 einstimmig an die Lokale Aktionsgruppe „LAG Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V.“ verwiesen. Zusätzlich wurde der Antrag um die Errichtung eines Wassertretbeckens ergänzt.

Im Planungsausschuss wurde ein Antrag der UWG-Fraktion vom 09.10.2017 zur Kenntnis genommen. Die UWG Fraktion hatte den Antrag gestellt, ein Mehrgenerationen-Freizeitgelände im Ortsteil Erle einzurichten. In der Begründung weist auch die UWG daraufhin, dass von den Bürgerinnen und Bürgern der Wunsch nach einem Seniorentreffpunkt geäußert wurde, der sowohl spielerische als auch koordinationsfördernde Tätigkeiten unterstütze. Eine Prüfung dieses Antrages sollte im Rahmen der Aufstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes erfolgen.

Weiter wurde durch die Verwaltung angeführt, dass der Hauptausschuss am 05.12.2016 über einen von der SPD-Fraktion gestellten Antrag gleichen Inhalts beraten und den Beschluss gefasst, diesen Antrag an die Lokale Aktionsgruppe „LAG Region Hohe Mark –Leben im Naturpark e.V. zu verweisen.

Daher hatte der Planungsausschuss in seiner Sitzung am 16.10.2017 den Beschluss gefasst, die notwendigen Schritte zum Umsetzung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) umzusetzen. Die Verwaltung hält es für sinnvoll, die Erstellung eines Mehrgenerationen-Freizeitgeländes als eine Maßnahme der Dorfentwicklung im Rahmen dieses Konzeptes zu prüfen, die im Zuge der Erstellung des IKEK berücksichtigt finden sollten. (vgl. u.a. Vorlage PLA 84/2017).

Im Planungsausschuss am 02.09.2019 wurde über die Umsetzung von Maßnahmen aus dem ISEK/IKEK, hier: Generationenübergreifendes Freiter Pättken beraten.

Die Verwaltung führt als Sachdarstellung an:

Eine weitere kurzfristig umsetzbare Maßnahme aus dem integrierten kommunalen/städtebaulichen Entwicklungskonzept (IKEK/ISEK), neben der Neugestaltung der Schlossallee, ist das generationenübergreifende Freiter Pättken. Der Fuß-und Radwegeverbindung zwischen Ortskern und Schlossfreiheit kommt eine wichtige Verbindungsfunktion zu. In gestalterischer Hinsicht ist der Weg verbesserungswürdig. Zudem fehlt es an Aufenthaltsqualität. Nach dem ISEK sind insbesondere neue Nutzungsanreize für alle Generationen erforderlich. Zur Aufwertung der Wegeverbindung soll daher zwischen dem nördlichen Rand des angrenzenden Parkplatzes am Südring und dem Freiter Pättken ein Generationenraum mit vielfältigen generationenübergreifenden Angeboten auf einer im Gemeindebesitz befindlichen Fläche entwickelt werden (s. Lageplan). Die Begegnung von Jung und Alt wird mit diesem frei zugänglichen Bewegungsangebot gefördert. Zudem ist zwischen Ortskern und Schloss eine Aufwertung der Beleuchtung vorgesehen. Die Verwaltung hat in enger Abstimmung mit der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer eine Entwurfsplanung für den Generationenraum erstellen lassen (s. Entwurfsplanung). Die Planung soll in der Sitzung vorgestellt werden.“

Die Entwurfsplanung zeigt:

4FCIRCLE Fitnessparcours Raesfeld“

Als Geräte werden z.B. eine Hängelaufbrücke, Balancierstrecke, Slackline, Liegestütz, Armzug, Rückenstrecken, Situps/Beinheber, Klimmzug und

Schwebende Plattform abgebildet.

Als Fitnessparcour ist das eine großartige Sache. Auch generationenübergreifend, denn erstmalig wird dadurch auch etwas für ältere Kinder/Jugendliche und Erwachsene angeboten. Aber was ist mit den vielen Menschen, die aufgrund körperlicher Einschränkungen diese Geräte nicht nutzen können? Zu dieser Gruppe gehören vielfach unsere älteren Bürger und Bürgerinnen.

Auch hier gibt es Möglichkeiten, z.B. Kombischaukeln, Rollstuhl-Schaukeln. Es gibt noch viele andere Dinge, die für diese Menschengruppen sehr hilfreich sind und Freude bereiten können. So etwas fehlt vollständig in der Planung.

Auch sollt es dort Spieltische zum Schachspielen, Backgammon oder Karten spielen mit Sitzmöglichkeiten geben.

Ebenso ist das bereits 2016 angedachte Wassertretbecken eine Option.

Die SPD-Fraktion fordert die Verwaltung daher auf, den geplanten Fitnessparcour entweder um solche Möglichkeiten zu erweitern, oder an anderer Stelle einen solchen Mehrgenerationen-Treffpunkt zu planen und einzurichten.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rybarczyk


 

Veröffentlicht am 21.11.2019

 

Ortsverein Bericht von der Mitgliederversammlung

 

Mitgliederversammlung der SPD

 

Am 7.11.2019 fand bei Brömmel-Wilms die alljährliche Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins statt.

Nach der Begrüßung der zahlreichen anwesenden Mitglieder ehrte die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk das langjährige Parteimitglied Inge Hahn für 30 Jahre und den zugezogenen Benjamin Mikolajewski für 15 Jahre Zugehörigkeit.

Danach gab die Ortsvereinsvorsitzende ihren Tätigkeitsbericht ab. Schwerpunkt der politischen Arbeit im vergangenen Jahr waren u.a. die Vorschläge in der Dorfentwicklung, eine „Rolli-Tour“, um zu erfahren, wie behindertengerecht Erle ist. Bei einem Besuch der Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte wurden im Rahmen des örtlichen SPD-Projektes „SPD On Tour“ der Hof Becker und der Waldkindergarten besucht. Weitere Aktionen waren die Oster- und Muttertagsstände.

Nach außen wurde der Ortsverein bei Sitzungen des Unterbezirks, Jubiläen und Veranstaltungen vertreten.

Im Anschluss daran informierte der Fraktionsvorsitzende Klaus Rybarczyk über die Tätigkeit der Fraktion. Es wurden im letzten Jahr zahlreiche Anträge gestellt, die leider von der Mehrheitsfraktion der CDU abgelehnt wurden; hier muss besonders der Antrag auf ein Gesamtkonzept für den Raesfelder Ortskern genannt werden. Auch die Forderung nach einem Konzept für die Bekämpfung des Eichprzessionsspinners wurde abgelehnt. Einen Erfolg konnte die Fraktion bezüglich der Einwohnerfragestunde erzielen. Klaus Rybarczyk führte dann aus, dass sich die SPD in der politischen Arbeit vehement für den Erhalt der Fassade des Aelkes Hof eingesetzt habe.

Es folgte eine lebhafte Diskussion über die Lage der SPD im Bund.

Der Abend klang aus bei gutem Essen und zahlreichen intensiven Gesprächen.

 

Veröffentlicht am 13.11.2019

 

Ratsfraktion Ablehnung der Vereinbarung über die Nutzung und Beteiligung an den Baukosten Pfarrsaal Raesfeld

Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden Klaus Rybarczyk

Meine Damen und Herren,

die SPD-Fraktion lehnt die Vereinbarung über die Nutzung und Beteiligung an den Baukosten Pfarrsaal Raesfeld ab.

Ich möchte ihnen die Gründe kurz darlegen.

Die Befürworter der Nutzungsvereinbarung ignorieren die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, die sich an den vielen Veranstaltungen zur Dorfentwicklung der Gemeinde - durchgeführt von den Büros Frauns und Post Welter (2014,2015 und 2018) - beteiligt haben. Dort wurde unter vielen anderen Ideen ein großer Saal in einer kommunalen Begegnungsstätte oder Bürgerhalle oder Kommunikationszentrum (wie immer man es nennen will) gefordert. In diesem Saal sollten Veranstaltungen jedweder Art möglich sein, seien es Jubiläen (privat oder geschäftlich), Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern, Beerdigungsfeiern, Firmenfeiern, Konzerte, Theater, usw. und sofort.

Dieser Wunsch wird mit dieser Nutzungsvereinbarung zu Grabe getragen, denn erlaubt sind nur Beerdigungsfeiern und keine privaten Feiern (§ 2).

Außerdem hat man sich hier einen schlanken Fuß gemacht. Man will sich um den Bau eines kommunalen Begegnungszentrum drücken. Das Einsparen von Geld ist wichtiger als der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger.

Weiterhin begeben sich die Befürworter der Vereinbarung in die Hände einer nicht kommunalen Institution (hier der kath. Kirche). Das kann nur zu Einschränkungen führen, da die kath. Kirche das Hausrecht hat und damit das letzte Wort. Wir finden diese Einschränkungen in der Nutzungsvereinbarung ja wieder.

Lassen sie mich noch einen Blick auf die Kosten werfen.

250000 € + 400 € monatlich mal 12 mal 25 Jahre, also 120000 €, zusammen 370000 € minus eines Betrages, den man nicht voraussagen kann und den finanziellen Unwägbarkeiten, die 25 Jahre bei einem Gebäude mit sich bringen, sind eine stattliche Summe. Umgerechnet auf 1m² etwa 3000-4000 €. Das ist happig.

Dieses Geld (250000 € + x) könnte in ein kommunales Projekt investiert werden. Durch das sogenannte Heimatministerium wäre eine Förderung sicher. Da gäbe es zudem keine Einschränkungen. Alle Bürgerinnen und Bürger gelangen in den Nutzen dieser Einrichtung, so wie es im Hause Epping lange Zeit möglich war.

Hier wird eine große Chance der Raesfelder Dorfentwicklung nicht genutzt.

Das alles hat zu unserer Ablehnung der Nutzungsvereinbarung geführt.

Dieses Geld (250000 € + x) könnte in ein kommunales Projekt investiert werden. Durch das sogenannte Heimatministerium wäre eine Förderung sicher. Da gäbe es zudem keine Einschränkungen. Alle Bürgerinnen und Bürger gelangen in den Nutzen dieser Einrichtung, so wie es im Hause Epping lange Zeit möglich war.

Hier wird eine große Chance der Raesfelder Dorfentwicklung nicht genutzt.

Das alles hat zu unserer Ablehnung der Nutzungsvereinbarung geführt.

 

Veröffentlicht am 10.10.2019

 

IMG-20190827-WA0014.jpg Ortsverein SPD OnTour 9

 

MdB Ursula Schulte besucht Raesfeld

Die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte besuchte in der letzten Woche Raesfeld. Im Rahmen des SPD OnTour-Programms nahm sie mit vielen Besuchern an einer Besichtigung des Hofes Becker teil. „Wir konnten einen umfassenden Eindruck über die Möglichkeiten und Probleme der Landwirtschaft von heute gewinnen“, teilte die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk mit. Einen besonderen Eindruck hinterließ die vielfältige Nutzung der Biogasanlage.

Der zweite Teil des Besuches von Frau Schulte führte sie, den Fraktionsvorsitzenden Klaus Rybarczyk und die Ortsvereinsvorsitzende Elke Rybarczyk wunschgemäß in den Waldkindergarten des Holzwurms. Die Anlage beeindruckte die Besucher sehr, auch das Konzept überzeugte.

Alle Teilnehmer der Tour äußerten sich sehr positiv über die freundliche Aufnahme und die interessanten Informationen.

Veröffentlicht am 07.09.2019

 

Ortsverein Klimawandel: SPD fordert Konzept

Klimawandel: SPD fordert Konzept

Gemeinde muss handeln

Der SPD-Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer fordert angesichts des Klimawandels die Verwaltung der Gemeinde auf, ein nachhaltiges Konzept zur Verbesserung des Umweltschutzes zu erstellen.

Es wird höchste Zeit,“ sagt die Vorsitzende Elke Rybarczyk. „Wir alle haben gerade die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen.Temperaturen von bis zu 40 Grad, die Invasion der Eichenprozessionsspinner, das Hochwasser in der Freiheit sind nur drei Beispiele.“

Das Konzept sollte sowohl Aspekte der Mobilität, der Ortskerngestaltung, der Energienutzung nicht nur bei privaten Immobilien, sondern auch bei kommunalen Liegenschaften durch erneuerbare Energien, des Umwelt- und Wasserschutzes als auch der Infrastruktur umfassen.

Die fehlende Attraktivität alternativer Mobilität in unserer Gemeinde erschwert es, das Auto öfter einmal stehen zu lassen. ÖPNV und Radwege Richtung Dorsten und Wesel sind unzureichend – trotz der hohen Pendlerzahlen. Außerdem ist es eine Tatsache, dass ein Mangel in der täglichen Versorgung immer wieder unnötige Fahrten in die Kreisstadt erforderlich macht.

So fehlt ein Drogeriemarkt und auch eine ausreichende Versorgung mit Ärzten, so zum Beispiel mit einem Kinderarzt, ist festzustellen.

Nicht zuletzt muss die Anzahl der Ladestationen für die zunehmende Elektromobilität erhöht werden.

 

Maßnahmen der Verkehrsberuhigung im Dorfkern müssen endlich ins Visier genommen werden.

 

Im Bereich der Landwirtschaft ist die Anlage von Blühstreifen – wie schon häufig gefordert – und der Erhalt von Wallhecken anzustreben.

Die anstehende Dorfentwicklung bietet viele Möglichkeiten, Maßnahmen, die dem Schutz des Klimas dienen, einfließen zu lassen.

Es ist erforderlich, ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft zu erstellen, weil fast alle Entscheidungen der Verwaltung und des Rates einen direkten oder indireken Bezug auf das große Problem unserer Zeit – den Klimawandel – haben.

 

 

Veröffentlicht am 23.08.2019

 

Ortsverein Verteilen der Ostereier

Voller Erfolg bei der Verteilung der roten Ostereier. Sowohl in Raesfeld wie auch in Erle waren die Bürgerinnen und Bürger sehr erfreut über die kleine Gabe zum Osterfest. Es wurden zahlreiche Gespräche mit den Beschenkten geführt. Die Themen stammten aus der Europapolitik (Brexit, Flüchtlinge, etc.) und aus der Kommunalpolitik (u.a. Sauberkeit der die Straßen begleitenden Pflanzbeete und Dorfentwicklung).

Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse und haben die feste Hoffnung, dass sie an den Wahlen zum Europaparlament teilnehmen werden. 

Veröffentlicht am 29.04.2019

 

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Wetter

Aktuelles

Alle Termine öffnen.

14.12.2019, 16:00 Uhr - 19:00 Uhr Weihnachtsmarkt Preen´s Hoff

Alle Termine

 

SERVICE

 

Nummer des Anrufsammeltaxis (AST): 02861/91424, Fahrplanauskunft unter 0180/6607085 kostenpflichtig.

Neuer Ortsfahrplan für Raesfeld liegt u. a. im Rathaus aus. Weitere Informationen sind unter www.bus-und-bahn-im-muensterland.de zu bekommen.

Öffnungszeiten für das Naturparkhaus für den Sommer: Werktags von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr, samstags von 13.30  bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

Öffnungszeiten für das Naturparkhaus für den Winter (November bis März): Werktags von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr, an Wochenenden und an Feiertagen von 13 bis 16 Uhr. In den NRW-Weihnachtsferien bleibt das Haus geschlossen.

Öffnungszeiten für den Wertstoffhof an der Steenbreede in Raesfeld: Mittwochs von 16 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr.

Öffnungszeiten der Eisbahn auf dem Borkener Marktplatz (bis zum 12.01.2020): Montag bis Donnerstag von 13 bis 19 Uhr, Freitag von 13 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 21 Uhr und Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Schulklassen nach Voranmeldung von Montag bis Freitag zwischen 8 und 13 Uhr. Extratermine an den Feiertagen. Informationen unter www.borken-eisgekühlt.de erhältlich.

Raesfeld: Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld von Donnerstag, 05.12. bis Sonntag,08.12. 2019. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 15 bis 21 Uhr, Samstag von 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Großes Rahmenprogramm mit Nikolaus, Adventsengel, viel Musik, Magie und Pantomime. Der Eintritt beträgt 4 € (WK 3 €), Kinder bis 14 Jahre frei. Karten erhältlich im Tourist-Info, Bürgerbüro, bei Schreibwaren Spangemacher, bei der Volksbank und der Sparkasse in Raesfeld und Erle.

Erle: Weihnachtsmarkt auf dem Preen´s Hoff am Samstag, 14.12.2019 von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag, 15.12.2019 von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 2 €, Kinder bis 14 Jahre frei. Live Musik. 

Erle und Raesfeld: Heiligabend Weihnachtsständchen von den Erler Jägern und den Burgmusikanten.

Termine Erler Jäger: 14 Uhr am Feuerwehrgerätehaus; 14:30 Uhr am Timpen in Östrich; 15 Uhr an der dicken Buche in Östrich; 15:30 Uhr Kreuzung Schultenwurf, Hilgenstuhl; 16 Uhr Ginsterstraße 58; 16:30 Uhr ehemalige Gaststätte Schulte-Bocholt in Westrich.

Termine Burgmusikanten  für 2 Gruppen: 13:30 Uhr Kirche/El Greco (beide); 14 Uhr Roggenkamp und Nordesch/Ant Stäppken; 14:20 Uhr Zum Mummenkamp und Brink; 14:40 Uhr Langenkamp/Im Diek und Spielplatz Garbenweg; 15:20 Uhr Blicker (beide); 15:50 Uhr Seniornhaus im Mensing und Haus an der Gartenstraße; 16:20 Uhr Truvenne/Ritterstraße und Osterkamp/Ostring; 16:35 Uhr An der Windmühle und Von-Galen-Straße/Droste-Hülshoff-Straße; 16:50 Uhr ehemaliges Haus Epping (beide).        

 

 

 

  

 

 

 

Glückwünsche

Alles Gute zum Geburtstag. Der SPD-Ortsverein gratuliert ganz herzlich und wünscht beste Gesundheit, viel Erfolg und ein Quentchen Glück:

Gisela K. (05.12.)

Jürgen R. (07.12.)

Sonja K. (08.12.)

Benjamin M. (18.12.)

Birgit C. (21.12.)

Hans B. (26.12.)

Herbert M. (26.12.)

Niklas R. (28.12.)

 

 

 

 

 

 

Jubiläen

Der SPD-Ortsverein gratuliert ganz herzlich:

Monika Moeck. (50 Jahre)

Helmut Hellenkamp (35 Jahre)

Rainer Tiburski (30 Jahre)

Karin Schuhte (30 Jahre)

Inge Hahn (30 Jahre)

Benjamin Mikolajewski (15 Jahre)

Elke Rybarczyk (10 Jahre)

Philipp Stöbel (10 Jahre)

 

 

 

 

 

 

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